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Selbstliebe: Dein Starter Guide

„Du sollst Deinen Nächsten lieben, wie Dich selbst“ heißt es in der Bibel (Markus 12:31, 3. Mose 19:18). Selbstliebe ist ein grundlegendes Thema, das oft nur zu oberflächlich abgehandelt wird. Erst wenn Du Dich selbst liebst, kannst Du jemand anders wirklich lieben. Also, sollten wir erstmal bei sich selbst mit der Liebe anfangen. Aber wie geht das denn genau mit der Selbstliebe? Und vor allem: Wo fange ich wirklich an?

Die meisten von uns haben gelernt, sich Selbst nicht zu wichtig zu nehmen, sich bloß nicht zu groß zu machen, sich für andere aufzuopfern und gar keine Zeit für sich zu haben. Auf diese Weise schwächen wir uns, weil wir uns klein halten und helfen auch den anderen nicht. Ein wahrer Augenöffner kann der folgende Gedanke sein: „Unsere tiefste Angst“ (Marianne Williamson).

Wenn wir nicht gut für uns selbst sorgen, haben wir auf Dauer auch nicht wirklich etwas zu geben. Wir fühlen uns leer, erschöpft und womöglich antriebslos. Wir versuchen etwas zu nehmen bzw. zu erhalten, und sind daher ständig wie die Junkies – auf der Suche „nach dem nächsten High“. Und wenn wir mit uns selbst nicht im Einklang bzw. Balance sind, dann brauchen wir unterschwellig Liebe, Nähe und Bestätigung von unserer Umwelt, von den anderen. So machen wir unsere Zufriedenheit und Glück von anderen abhängig, und sind verärgert, wenn die anderen die Liebe, Nähe und Bestätigung uns vorenthalten.

Selbstliebe startet mit einer klaren Entscheidung

Die Selbstliebe ist ein Prozess oder, besser gesagt, ein Weg. Und jeder Weg und alles Neue in unserem Leben beginnt mit einer klaren Entscheidung FÜR diesen bestimmten Weg. Es handelt sich also um eine klare Entscheidung, Dich zu lieben und um Dich gut zu kümmern. Diese klare Entscheidung kann z.B. damit gestartet werden, indem Du Dir sagst oder am besten aufschreibst: „Ich bin bereit, mich für die Liebe zu mir Selbst zu öffnen.“, „Ich gehe das Selbstliebe-Experiment an“ oder „Selflove – I´m ready to go“. Diese kurzen Sätze, die eine Affirmation darstellen, sind nur beispielhaft. Formuliere Dir Deinen ganz individuellen Satz. Am Anfang kommt es einem sicherlich komisch vor, die richtige Formulierung zu finden oder überhaupt das Wort „Liebe“ oder „Selbstliebe“ zu verwenden. Aber nimm Dir hierzu ausreichend Zeit! Sei kreativ! Formuliere Deinen Affirmationssatz zur Selbstliebe in der Gegenwartsform, positiv und auf den Punkt. Es lohnt sich! Der erste Schritt ist der schwierigste, und der nächste wird nur noch leichter.

Halte fest und erinnere Dich regelmäßig: Was magst Du bereits an Dir?

Als zweiten Schritt schreibe Dir auf, was Du genau an Dir liebst. Wenn Du mit dem Wort „Liebe“ oder „Selbstliebe“ haderst, vielleicht hilft Dir die Frage: Was MAGST Du bereits an Dir? Und vervollständige Deine Notizen, sobald Du eine weitere Eigenschaft an Dir erkennst, die Du an Dir magst / liebst oder mögen / lieben gelernt hast. Beispiel: Ungeduld. Kann Ungeduld etwas sein, was Du an Dir liebst? Natürlich! Denn die Ungeduld kann ein wahrer Antreiber sein, und ohne diese Eigenschaft würden einige Projekte oder Vorhaben ohne Dein „ungeduldiges Nachhaken“ gar in Vergessenheit geraten?

Lese Dir Deine Notizen immer und immer wieder – am besten laut – vor, um Dich zu erinnern, wie WERTVOLL Du bist und wie REICH Dein inneres Leben, Deine Seele, ist! Geh mit Deinen Notizen, mit Deinen Gedanken in Resonanz. Lese sie Dir vor und nimm jeden Wortlaut auf, bis es Dir so richtig warm ums Herz wird, bis Du diesen Satz so richtig fühlst, nachempfindest und irgendwann selbst realisierst: Ja! Das ist die wirkliche Liebe zu mir selbst. DAS macht mich aus. DARAUF bin ich stolz. Und DAMIT ERLAUBST Du Dir mit der Zeit Dich tiefer und tiefer zu mögen und zu lieben. Triff eine klare Entscheidung FÜR Dich.

Hast Du Dich schon für Dich entschieden?

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